Kinder werden so schnell groß! Dass in diesem Satz sehr viel Wahrheit steckt, erfahren frisch gebackene Eltern sehr schnell. Die Wiege oder das Babybett, in dem das Neugeborene vor kurzem noch so verloren aussah, ist plötzlich zu klein. Ein neues Kinderbett muss her. Doch welches Kinderbett ist das Richtige?

Ein Kinderbett sollte…

vor allem eins sein: Sicher. Ein gutes Bett wird von Fachleuten neutraler Prüfinstitute auf Verarbeitung, Stabilität, Festigkeit, Funktionsfähigkeit und Sicherheit hin geprüft. Darüber hinaus werden die verwendeten Materialien und Farben einer Gesundheitsverträglichkeitsprüfung unterzogen. Hat das Kinderbett diese Tests mit Bravur absolviert, kann die Qual der Wahl beginnen.

Ein sicherer Schutz von Anfang an

Für die ersten Lebensmonate des Kindes eignen sich Beistellbettchen und Kinderwiegen am besten, um dem Neugeborenen eine möglichst geborgene Umgebung zu bieten. Die meisten Wiegen haben eine Schaukelfunktion, die dem Baby das Einschlafen erleichtern kann. Die geringe Größe der Wiegen macht es oft möglich, diese direkt am Elternbett zu platzieren. Auch Beistellbettchen, die am Bettrahmen des Elternbettes befestigt werden, eigenen sich hervorragend, um dem Baby das Gefühl von Nähe und Geborgenheit zu vermitteln. Zum nächtlichen Stillen muss das eigene Bett noch nicht einmal verlassen werden. Du hebst dein Baby einfach und bequem aus dem Beistellbettchen zu dir herüber. Eine Kinderwiege direkt am Bett oder ein angedocktes Beistellbettchen bieten alle Vorteile des Familienbettes ohne dem Baby gefährlich zu werden. Wenn dem Baby die Kinderwiege oder der Stubenwagen zu klein werden, ist es in einem Babybett am sichersten aufgehoben. Die Gitterstäbe verhindern, dass selbst unruhig Schläfer aus dem Bett fallen. Die meisten Babybetten lassen sich zu einem Juniorbett umbauen, indem die Gitterstäbe und das hohe Kopf- und Fußteil abgebaut werden.

Wenn das Juniorbett zu klein wird

Die meisten Babybetten bzw. Juniorbetten sind für die Matrazenmaße 140 x 70 cm ausgelegt. Spätestens im Alter von fünf bis sechs Jahren sind diese Betten für die Kinder zu klein und Dein Kind wünscht sich ein richtiges Kinderbett. Ein Abenteuerbett steht bei allen Kindern hoch im Kurs und die Auswahlmöglichkeiten sind riesig. Abenteuerbetten mit echtem Segel für kleine Piraten, Baumhausbetten für mutige Eroberer oder die imposante Ritterburg für den edlen Ritter oder das Burgfräulein sind nur einige, der zahlreichen Varianten, die Kinderherzen höher schlagen lassen. Bis zum Alter von sechs Jahren sollten Kinder jedoch in einem ebenerdigen Bett schlafen. Hochbetten sind aufgrund der erhöhten Unfallgefahr eher für ältere Kinder geeignet. Falls sich zwei Kinder ein Zimmer teilen, bietet sich vielleicht ein Etagenbett an, in dem das ältere Kind oben schläft und das jüngere unten. Auch im Bereich der Etagenbetten gibt es viele schöne Möglichkeiten, wie beispielsweise die Baumhaushöhle im Obergeschoss, die Sprossenwand am Fußteil oder die Rutsche, die den Abstieg zu einer rasanten Fahrt werden lässt.

Ein Hochbett für Himmelsstürmer

Hochbetten sind für kleinere Zimmer ideal. Der Raum unter dem Schlafplatz kann ganz individuell als Spielecke oder als Stauraum genutzt werden. Auch ein Schreibtisch lässt sich platzsparend unter dem Hochbett integrieren. Doch Hochbetten haben nicht nur Vorteile. Immer wieder verletzten sich Kinder bei Stürzen aus Hochbetten. Und so sehr den Kindern das Hochklettern an der Leiter gefällt, wenn sie nachts schlaftrunken aus dem Hochbett klettern müssen, um die Toilette aufzusuchen, sind sie einem gewissen Risiko ausgesetzt. Auch das Bettenmachen ist bei einem Hochbett mit einem höheren Aufwand verbunden. Speziell bei einem Hochbett oder Etagenbett sollten die Vor- und Nachteile individuell abgewogen werden. Wenn der Familienrat entschieden hat, welcher Typ Kinderbett gewünscht ist, kannst Du Deinem Kind getrost die letztendliche Auswahl des Bettes überlassen. So kannst Du sicher gehen, dass es lange Zeit Freude an seinem Kinderbett hat.

 




 

Kinderbetten Test 2017

Bereits vor der Geburt möchte man das Nestchen für den neuen Erdenbürger vorbereiten.Sicherlich schlafen die meisten Babys in den ersten Monaten in unmittelbarer Nähe der Eltern, bei der Vorbereitung kann man allerdings schon einige wichtige Dinge beachten. Bei einigen Betten ist bereits eine Matratze im Set enthalten, bei anderen muss die Babymatratze noch dazu gekauft werden.

Kinderbett Test & Vergleich 2017

Unser Kinderbett Test legt Wert auf die Verarbeitung des Bettes, die Flexibilität und den Lieferumfang. Wir haben die folgenden 4 Kinderbetten in unserem Testbericht aufgelistet:

  • Kinderbett Chrisi
  • Feuerwehrbett
  • Kinderbett Minnie Mouse
  • Kinderbett ‚Traumland‘

Kinderbett Testsieger: bett Chrisi

Dieses Massivholz Kinderbett Chrisi ist sehr gut verarbeitet und erfüllt alle Ansprüche an ein Kinderbett. Das Bett wurde mit organischen und zertifizierten Farben lackiert, die Holzstruktur ist leicht sichtbar und das es wirkt sehr natürlich. Die Matratze und eine Schublade sind im Lieferumfang enthalten, somit müssen junge Eltern keine weiteren Anschaffungen tätigen.
Bewertung: Dieses Kinderbett ist eine hervorragende Empfehlung für Eltern, die ein sehr gut verarbeitetes Bett suchen, es ist außerdem Unser Testsieger und eine klare Kaufempfehlung!

Kinderbett Test: Feuerwehr Bett

Für dieses wunderschöne Feuerwehrbett wird zwar lediglich nur das Lattenrost mitgeliefert, jedoch ist das dekorative Bett durch die liebevollen Details und die stabile Ausführung auch ohne Zubehör preislich nicht überteuert. Aufgrund der Liegefläche 200 cm x 90 cm wird dieses Bett auch noch in viele Jugendzimmer verwendet. Eltern die über verwandte und Bekannte günstig an eine Matratze und Bettzeug herankommen können hier richtig sparen.
Bewertung: Das Feuerwehrbett besticht durch seine Optik, die Verarbeitung ist sehr gut – einen kleine Abzug gibt es für die fehlende Matratze.